Konzentration und Aufmerksamkeit
Schwierigkeiten, längere Zeit bei Aufgaben zu bleiben, Gesprächen zu folgen, Dinge zu Ende zu bringen oder sich nicht ständig ablenken zu lassen.
ADHS-Diagnostik für Erwachsene in Frankfurt
Konzentrationsprobleme, innere Unruhe, Impulsivität, Organisationsschwierigkeiten oder anhaltende Erschöpfung können viele Ursachen haben. Eine strukturierte ADHS-Diagnostik hilft dabei, Beschwerden sorgfältig einzuordnen und sinnvolle nächste Schritte zu besprechen.
Strukturiert. Sorgfältig. Verständlich.
ADHS im Erwachsenenalter zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich. Deshalb betrachten wir Beschwerden, Entwicklung, Alltag, Beruf, Beziehungen und mögliche Begleiterkrankungen im Zusammenhang.
Einordnung
Viele Erwachsene beschäftigen sich erst spät mit der Frage, ob ADHS eine Rolle spielen könnte. Häufig bestehen schon länger Schwierigkeiten mit Konzentration, Organisation, innerer Unruhe, Impulsivität oder emotionaler Regulation – manchmal seit der Kindheit, manchmal erst im Erwachsenenalter besonders deutlich wahrnehmbar.
Gleichzeitig können ähnliche Beschwerden auch bei Stress, Depressionen, Angststörungen, Schlafproblemen, Erschöpfung, Traumafolgen, Substanzkonsum oder anderen psychischen und körperlichen Belastungen auftreten. Deshalb ist eine sorgfältige diagnostische Einordnung wichtig.
Ziel der Diagnostik ist nicht, vorschnell eine Diagnose zu stellen, sondern die Beschwerden strukturiert zu verstehen und daraus sinnvolle Empfehlungen abzuleiten.
Mögliche Hinweise
Eine ADHS-Diagnostik kann sinnvoll sein, wenn bestimmte Beschwerden über längere Zeit bestehen, verschiedene Lebensbereiche betreffen oder zu wiederkehrenden Schwierigkeiten im Alltag führen.
Schwierigkeiten, längere Zeit bei Aufgaben zu bleiben, Gesprächen zu folgen, Dinge zu Ende zu bringen oder sich nicht ständig ablenken zu lassen.
Probleme mit Planung, Priorisierung, Terminen, Ordnung, Fristen oder dem Beginn und Abschluss von Aufgaben.
Ein Gefühl von Getriebenheit, ständiger Aktivität im Kopf, Schwierigkeiten beim Abschalten oder ausgeprägte körperliche Unruhe.
Spontanes Handeln, Unterbrechen, vorschnelle Entscheidungen oder Schwierigkeiten, Impulse in bestimmten Situationen zu regulieren.
Rasche Stimmungswechsel, hohe Reizbarkeit, starke Frustration oder das Gefühl, emotional schneller überfordert zu sein.
Viele Betroffene kompensieren lange mit hoher Anstrengung. Das kann zu Erschöpfung, Selbstzweifeln oder dem Gefühl führen, ständig hinterherzulaufen.
Ablauf
Die Diagnostik erfolgt mehrstufig und wird individuell besprochen. Im Mittelpunkt stehen eine sorgfältige Anamnese, strukturierte Fragebögen, testpsychologische Verfahren und eine differenzierte Einordnung der Beschwerden.
Sie nehmen per E-Mail Kontakt auf und schildern kurz Ihr Anliegen. Für ADHS-Anfragen nutzen Sie bitte ausschließlich adhs-diagnostik@pg-nordend.de. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail auch eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können.
Im Gespräch werden aktuelle Beschwerden, frühere Erfahrungen, schulische und berufliche Entwicklung, Alltag, Beziehungen und mögliche Belastungsfaktoren betrachtet.
Standardisierte Fragebögen und testpsychologische Verfahren helfen dabei, Symptome, Funktionsbereiche und Belastungen strukturiert zu erfassen.
Es wird geprüft, ob die Beschwerden zu ADHS passen oder ob andere psychische, körperliche oder lebenssituative Faktoren eine Rolle spielen könnten.
Die Ergebnisse werden verständlich besprochen. Sie erhalten eine fachliche Einordnung und Hinweise zu möglichen nächsten Schritten. Im Anschluss an die diagnostische Abklärung wird ein ausführlicher schriftlicher Befund- bzw. Diagnosebericht erstellt.
Kosten & Abrechnung
Unsere ADHS-Diagnostik kann über die gesetzliche oder private Krankenversicherung sowie auf Selbstzahlerbasis durchgeführt werden. Welche Abrechnungsmöglichkeit für Sie infrage kommt, hängt von Ihrem Versicherungsstatus und den jeweiligen Voraussetzungen ab.
01
Die ADHS-Diagnostik kann grundsätzlich auch über die gesetzliche Krankenversicherung erfolgen, sofern die diagnostischen Leistungen im Rahmen der vertragspsychotherapeutischen Versorgung erbracht werden können.
Für gesetzlich Versicherte steht hierfür nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung. Dadurch ist die Wartezeit auf einen Diagnostiktermin in der Regel länger.
Bitte bringen Sie zu Ihrem ersten Termin Ihre gültige Gesundheitskarte mit.
02
Eine Abrechnung über die private Krankenversicherung ist möglich, wenn Ihr Versicherungsvertrag die Kostenübernahme für diagnostische psychotherapeutische Leistungen vorsieht.
Bitte informieren Sie sich möglichst vor Ihrem ersten Termin bei Ihrer privaten Krankenversicherung über die Bedingungen und den Umfang der Kostenübernahme.
Als privat versicherte Person können wir Ihnen in der Regel eine kürzere Wartezeit anbieten.
03
Wenn Sie die ADHS-Diagnostik als Selbstzahlerleistung in Anspruch nehmen möchten, erfolgt die Abrechnung direkt mit Ihnen.
Die Kosten für die erbrachten Leistungen richten sich nach der jeweils gültigen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).
Eine Erstattung durch Ihre Krankenversicherung erfolgt nicht beziehungsweise kann nicht garantiert werden. Als Selbstzahler können wir Ihnen in der Regel eine kürzere Wartezeit anbieten.
Schriftlicher Befundbericht
Ein ausführlicher schriftlicher Befund- bzw. Diagnosebericht ist fester Bestandteil unserer ADHS-Diagnostik.
Der Bericht wird nach Abschluss der diagnostischen Abklärung erstellt und enthält die wesentlichen Ergebnisse sowie die diagnostische Einschätzung.
Über die Kosten des Befundberichts informieren wir Sie vor Beginn der Diagnostik transparent.
Die Erstellung des ausführlichen schriftlichen Befund- bzw. Diagnoseberichts ist auch für gesetzlich Versicherte eine Selbstzahlerleistung.
Die Kosten hierfür werden nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen und sind daher selbst zu tragen.
Diagnostische Bausteine
ADHS ist eine komplexe Fragestellung. Für eine seriöse Diagnostik reicht ein kurzer Selbsttest nicht aus. Entscheidend ist die Gesamtschau aus Symptomen, Entwicklung, Alltag, Belastung und möglichen Alternativerklärungen.
Aufmerksamkeit, Impulsivität, innere Unruhe, Organisation und emotionale Regulation.
Hinweise darauf, ob entsprechende Schwierigkeiten bereits früher bestanden haben.
Auswirkungen auf Beruf, Studium, Beziehungen, Haushalt, Planung und Selbstorganisation.
Zum Beispiel depressive Beschwerden, Ängste, Schlafprobleme, Stress oder andere Belastungen.
Abgrenzung zu anderen psychischen oder körperlichen Ursachen ähnlicher Beschwerden.
Besprechung möglicher Empfehlungen, weiterer Abklärung oder Behandlungsoptionen.
Geeignet bei
Wichtig zu wissen
Qualität der Abklärung
Selbsttests können erste Hinweise geben, ersetzen aber keine fachliche Diagnostik. Viele ADHS-ähnliche Beschwerden können auch durch andere psychische Belastungen, Schlafmangel, Stress, Erschöpfung, depressive Beschwerden, Ängste oder körperliche Faktoren entstehen.
Eine seriöse Diagnostik berücksichtigt deshalb nicht nur einzelne Symptome, sondern deren Dauer, Entwicklung, Ausprägung, Auswirkungen im Alltag und mögliche andere Erklärungen.
Sorgfältig statt vorschnell. Verständlich statt unübersichtlich. Persönlich statt standardisiert ohne Kontext.
Anfrage und Termin
Die ADHS-Diagnostik erfolgt nach vorheriger Vereinbarung. Bitte senden Sie Ihre Anfrage per E-Mail und beschreiben Sie kurz, weshalb Sie eine AD(H)S-Abklärung wünschen.
Wichtig: Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail immer auch eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können.
So können wir Sie bei Rückfragen oder zur Terminvereinbarung unkompliziert kontaktieren.
Bitte senden Sie bei der ersten Kontaktaufnahme keine umfangreichen medizinischen Unterlagen unaufgefordert per E-Mail. Falls Unterlagen benötigt werden, wird dies im weiteren Ablauf besprochen.
Kontakt ADHS-Diagnostik
Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen und geben Sie bei Ihrer Anfrage immer auch Ihre Telefonnummer an.
Standort
Die ADHS-Diagnostik für Erwachsene findet nach Vereinbarung in der Zweigpraxis der Praxisgemeinschaft Nordend statt.
Häufige Fragen
Die folgenden Antworten geben eine erste Orientierung. Die individuelle Situation wird im Rahmen der Diagnostik besprochen.
Ja. ADHS kann auch im Erwachsenenalter diagnostisch abgeklärt werden. Wichtig ist eine sorgfältige Betrachtung aktueller Beschwerden, der Entwicklungsgeschichte und möglicher anderer Erklärungen.
Nein. Online-Tests können Hinweise geben, ersetzen aber keine strukturierte fachliche Diagnostik. Für eine belastbare Einordnung sind Anamnese, Fragebögen, testpsychologische Verfahren und Differenzialdiagnostik wichtig.
Häufige Themen sind Konzentrationsprobleme, Organisationsschwierigkeiten, innere Unruhe, Impulsivität, emotionale Überforderung oder anhaltende Schwierigkeiten mit Planung und Alltag. Diese Beschwerden können jedoch auch andere Ursachen haben.
Differenzialdiagnostik bedeutet, dass geprüft wird, ob Beschwerden tatsächlich zu ADHS passen oder ob andere psychische, körperliche oder lebenssituative Faktoren eine Rolle spielen könnten.
Ja. Für gesetzlich Versicherte kann die ADHS-Diagnostik im Rahmen der vertragspsychotherapeutischen Versorgung über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet werden. Hierfür steht jedoch nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung, sodass die Wartezeit für einen Termin in der Regel länger ist. Bitte bringen Sie zu Ihrem ersten Termin Ihre gültige Gesundheitskarte mit.
Grundsätzlich ist eine Abrechnung über die private Krankenversicherung möglich, sofern Ihr Versicherungsvertrag die Kostenübernahme für diagnostische psychotherapeutische Leistungen vorsieht. Bitte klären Sie vor Ihrem ersten Termin mit Ihrer privaten Krankenversicherung, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden.
Ja. Die diagnostischen Leistungen können auch auf Selbstzahlerbasis in Anspruch genommen werden. Die Abrechnung erfolgt direkt mit Ihnen und richtet sich nach der jeweils gültigen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Eine Kostenerstattung durch eine Krankenversicherung erfolgt nicht beziehungsweise kann nicht garantiert werden.
Für gesetzlich Versicherte steht nur ein begrenztes Kontingent für die ADHS-Diagnostik zur Verfügung. Wenn Sie die Diagnostik als Selbstzahlerleistung oder über eine private Krankenversicherung in Anspruch nehmen, können wir Ihnen in der Regel eine kürzere Wartezeit anbieten.
Ja. Ein ausführlicher schriftlicher Befund- bzw. Diagnosebericht ist fester Bestandteil der ADHS-Diagnostik. Er wird nach Abschluss der diagnostischen Abklärung erstellt und enthält die wesentlichen Ergebnisse sowie die diagnostische Einschätzung.
Nein. Die Erstellung des ausführlichen schriftlichen Befund- bzw. Diagnoseberichts ist auch bei gesetzlich Versicherten eine Selbstzahlerleistung und wird nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Über die hierfür entstehenden Kosten informieren wir Sie vor Beginn der Diagnostik transparent.
Die Ergebnisse werden in einer Befundbesprechung erklärt. Dabei können mögliche nächste Schritte, weitere Abklärung oder Behandlungsoptionen besprochen werden.
Die ADHS-Diagnostik für Erwachsene findet nach Vereinbarung in der Zweigpraxis Stalburgstraße 42, 60318 Frankfurt am Main statt.
Für Anfragen zur ADHS-Diagnostik nutzen Sie bitte ausschließlich die E-Mail-Adresse adhs-diagnostik@pg-nordend.de. Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen und geben Sie bitte immer auch eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können.
Bitte senden Sie bei der ersten Kontaktaufnahme keine umfangreichen medizinischen Unterlagen unaufgefordert per E-Mail. Falls Unterlagen benötigt werden, wird dies im weiteren Ablauf mit Ihnen besprochen.
Nein. Die Praxisgemeinschaft arbeitet mit Terminen nach Vereinbarung und ist nicht als Notfallambulanz organisiert. In akuten Notfällen wenden Sie sich bitte an den Notruf, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder eine psychiatrische Notaufnahme.
ADHS-Diagnostik anfragen
Sie möchten eine ADHS-Diagnostik anfragen? Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit Ihrem Anliegen. Bitte geben Sie dabei immer auch eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können. Wir melden uns mit Informationen zum weiteren Ablauf zurück.
Die Diagnostik ist für gesetzlich Versicherte, privat Versicherte und Selbstzahler möglich. Für gesetzlich Versicherte steht ein begrenztes Kontingent zur Verfügung.